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Eine Reise nach Brasilien sollte gut vorbereitet sein. Gerade wenn man sich nicht mit einer Reisegruppe, sondern sich als Individualreisender auf den Weg macht. Brasilien ist nicht Europa. Es gibt reiche und arme Menschen. Den Mittelstand, wie es ihn in Deutschland (noch) gibt, findet man kaum. Arm und Reich leben unmittelbar nebeneinander. Dies geht häufig gut, endet jedoch bei Zeiten auch in Kriminalität. So ist es ratsam, bescheiden - auch "technisch" bescheiden (Fotoapparat, Filmkamera) - aufzutreten. Ebenfalls sollte man nicht mit seinen finanziellen Mitteln, soweit vorhanden, prahlen. Die Lebenshaltungskosten sind für Europäer leicht zu bestreiten.
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Kreditkarten: In Brasilien ist es kein Problem mit einer Kreditkarte, auch kleine Summen, zu bezahlen. Selbst auf Straßenfesten akzeptieren die meisten Händler Kreditkarten. Die Verwendung von "Plastikgeld" verhindert, ggf. mit Falschgeld in Kontakt zu kommen. Mit VISACARD und MASTERCARD ist man gut beraten. Bargeld: Zunächst war es nicht ganz leicht, einen Geldautomaten zu finden, der internationale Kreditkarten akzeptiert. Auch der Besuch in einer Bank brachte kein Bargeld in meine Geldbörse. Nach einigen Recherchen stellte sich heraus, dass Banco24 Geldautomaten bereit waren, Bargeld auszuzahlen. Aber hier noch einmal der Hinweis, die Kreditkarte dem Bargeld vorzuziehen. Wo bleibe ich mit meinem Geld? Ein dickes Portemonnaie in der Gesäßtasche ist nicht zu empfehlen. Ich hatte die für den Tag notwendigen Wertsachen in einer Hüfttasche in der Hose unter dem Gürtel verstaut. Eine zweite Kreditkarte, der Reisepass und die Flugtickets blieben im sicheren Hotelsafe. Ein Brustbeutel weist bei der Wärme und Luftfeuchtigkeit keinen angenehmen Tragekomfort auf, zeichnet sich hervorragend unter der Kleidung ab und kann leicht zum Würgen missbraucht werden. Ein guter Tipp, den ich zuvor auf der Internetseite eines Brasilienreisenden gefunden und auch beherzigt habe, ist immer etwas Kleingeld (5 bis 10 Reais / etwa 2 bis 4 €) für Taschendiebe lose in der Hosentasche zu tragen. Der Verlust ist nicht schmerzhaft und er Taschendieb ist hoffentlich mit seiner Beute zufrieden.
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Fotoapparat und Filmkamera Selbstverständlich möchte man möglichst viele und schöne Bilder machen. Jedoch ist es nicht in jeder Situation ratsam, die Digitale Spiegelreflex-Kamera offen auf dem Bauch zu tragen. Ebenso sind eindeutige Fototaschen zu auffällig. Ich hatte meine Fotoausrüstung in einem unauffälligen Fotorucksack. Abseits von den Touristenwegen trifft man kaum Fotografen mit diesen Kameratypen an. Gängig sind jedoch Fotoapparate, auch Digitale und Fotohandys. Nach einem erfolgreichen Tag / Fotoausflug habe ich die Bilder auf einer Fotobank gesichert. So sind zumindest die bisherigen Eindrücke in Sicherheit, sollte die Kamera von einem weiteren Ausflug nicht mit zurückkommen. Kleidung und Auftreten Es ist quasi unmöglich, sich durch Kleidung und Auftreten als Brasilianer zu tarnen. Zumindest war ich mit 190 cm Körpergröße zwischen den kleineren und geschmeidig laufenden Brasilianern immer gut als Tourist zu erkennen. Also passen Sie sich gern den Kleidungsgewohnheiten an, Turnschuhe oder Flipflops tragen und das Hemd / T-Shirt nicht in die Hose stecken, es ist bei dem Klima bequem, "tarnt" jedoch nur wenig. Sonnencreme Eine sehr gute Sonnencreme ist unverzichtbar. Meine hatte Lichtschutzfaktor 50! Ergebnis ich bin trotz permanentem Sonnenschein mit nordischer Blässe zurückgekommen. Jedoch auch ohne Sonnenbrand und Hautkrebs. An den ersten Tagen und in den Bergen lagen zum Teil nur wenige Stunden zwischen dem wiederholten Eincremen. Polizei und Wachdienst Die Polizei ist auf den Straßen häufig anzutreffen. Es gibt kaum Gebäude, die nicht entweder durch einen Zaun und/oder durch einen Wachdienst geschützt sind. Die letzte Woche meiner Reise verbrachte ich in Rio de Janeiro. Hier sind die Zäune deutlich höher und dicker, der Wachdienst trägt zum Teil kugelsichere Westen und ist bewaffnet. Die Polizei ist durchaus mit Schnellfeuergewehren anzutreffen.
Abschließend sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich all meine Sachen behalten habe und auch keiner unangenehmen Situation ausgesetzt war.
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