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Neben dem Weihnachtsstern ist auch der Weihnachtskaktus eine beliebte Zimmerpflanze, die ihrem Besitzer über viele Jahre Freude macht. Häufig sind die Pflanzen so vital, dass sie in die nächste Generation vererbt werden können.
Der Standort für ein optimales Wachstum befindet sich auf einer Fensterbank ohne direkte Sonneneinstrahlung in einen Raum der im Sommer um 23°C und im Winter um 16°C warm ist. Absolut ungeeignet sind sehr niedrige bzw. sehr hohe Temperaturen, volle Sonneneinstrahlung und — wie beim Menschen auch — nasse Füße!
Häufig ist nach dem Erwerb einer neuen Pflanze ein reichhaltiger Knospenfall zu beklagen. Dieser ist Stress bedingt. Durch den Transport, bei meistens zu niedrigen Temperaturen und absoluter Dunkelheit, in einem LKW.
Ein blühender Weihnachtskaktus ist kein Grund, die Fenster nicht zu putzen. Ein Umstellen oder Drehen der Pflanze hat grundsätzlich keinen Knospenfall zur Folge. An ihrem natürlichen Standort dreht sich die Sonne auch um die Pflanze. Dies soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden — eine regelmäßige Karussellfahrt wird von der Pflanze sicherlich nicht belohnt.
Der Weihnachtskaktus gehört zur Gruppe der Blatt- oder Gliederkakteen. Im Jahre 1858 gab Charles Lemaire der Pflanze den Gattungsnamen Schlumbergera in Andenken an den im Jahre 1820 gestorbenen französischen Kakteensammler Frédéric Schlumberg.
Eine weitere Pflanze aus der Gruppe der Blatt- oder Gliederkakteen ist der Osterkaktus. Hierbei handelt es sich nicht um einen Weihnachtskaktus, der sich in den christlichen Festen geirrt hat, sondern um Pflanzen aus der Gattung Hatiora. Die meisten Osterkakteen haben runde Triebe ohne deutliche Einkerbungen. Damit ihr Osterkaktus erfolgreich blüht, muss er im Winter einen kühlen, kälter als der Weihnachtskaktus, und trockenen Standort bekommen.
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